Dampfausstellung & Dampfer "Dresden"
  Werft 16-17 - Teil 4
 

Der Dampfer auf der Werft ...
letzte Meldung 2016



 
Letzte Arbeiten im alten Jahr!



An Deck wurde es noch einmal unruhig...
irgend etwas geht hier vor!





Von draußen ist Lärm und Arbeit zu vernehmen.
So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit...




Einmal hinaus gelehnt: Niemand zu sehen!?





Die externe Stromzufuhr wurde abgebaut.
Ein letzter Kontrollrundgang um das Schiff.




Ungewohnte Perspektive auf die neu lackierten Schaufelräder.





Im Schein der Notbeleuchtung,
die bei Ausfall des 220 V-Stromnetzes einsetzt,
scheint alles unter einem gewissen Frieden zu liegen.





Wie im Dornröschenschlaf ruht der Fahrstand.




Blick von der Kurbelwelle backbord
auf die Zylinderpartie.




Im Dieselraum, dem Herzen des Bordstromnetzes.
Startbereit verharren sie im Dunkeln, bis das Schiff im Wasser ist.




Wie leicht fragt man sich,
an der Kondensatpumpe stehend,
wie es bis vor 23 Jahren hier unten anmutete.
Als dieses nun dunkle Loch noch ein Kohlebunker war...
(Die alte Bunkerwand rechts im Bild ist erhalten geblieben)




Dann geschah es!
Das Schiff schwankte!
Hie und da ein Knallen und Poltern!





Da lagen wir nun...
Doch wie sollte es weitergehen?
Die Dampfmaschine ist im Winterschlaf!?






In der Maschine gab es noch viel zu tun und zu schrauben...




Das Rohrsystem um die Kesselspeiseanlage wurde aufgeräumt!
Nie genutzte Leitungen wurden zurückgebaut.





Die dünnere silberne Leitung wurde ausgebaut.
Doch Platz zum Hantieren ist auf einem Schiff Mangelware...
Nichts durfte beschädigt werden, schon gar nicht die Ölbrenner!





Nach vielen Stunden des Hantierens, Fluchens und Jubelns
ist das Werk endlich vollbracht! 
Wieder etwas geschafft.

In der Ferne ist der alte Anschluss der Rücklaufleitung,
dazu sollte sie einst dienen, mit dem Blindstopfen zu erkennen.
Das Rohr verlief oberhalb des silbernen Ventils...




... und ging über zwei Bögen
unter den Brennern hindurch zur Bordwand.

(Im Bild oben sind die Handräder
der Überhitzerentwässerung mit neu verlegten
Leitungen, von denen weiter vorn berichtet wurde.)




Die dickere silberne Leitung zwischen
Wasserkasten und Wasseraufbereitungsanlage
machte einst einen Bogen in das nun leere Spantenfeld.




Die Deckel der Schallschutzwand wurden aufpoliert.
Nun wetteifern sie mit den anderen glänzenden Armaturen!

(Die Hauptdampfleitung kommt von rechts aus dem
am Dampfdom befestigten Absperrventil.
Im Schlot strömt der Dampf durch die Überhitzerelemente
und tritt links wieder Richtung Maschine heraus)




Der Schallschutz von unten gesehen.
(Hauptdampfleitung zur Maschine oben im Bild)





Der eisig peitschende Böhmische Wind schnitt sich tief ein,
und doch haben es die Männer von Deck irgendwie geschafft
das Schiff sicher zu vertäuen!







"J.F.Böttger" hat, nach dem Dampfer "Leipzig",
nun den Dampfer "Dresden" als Gesellschaft.






In der Maschine ist nun ENDLICH wieder das wohltuende
Plätschern und Rauschen zu vernehmen,
wenn die Elbe lebhaft von ihren Erlebnissen erzählt.





In der Abendsonne liegend grüßen die anderen drei Dampfer,
wartend, wenn ihre Zeit für das Wassern kommen wird.






Rückblickend auf ein turbulentes Jahr 2016

verabschiedet sich

die Mannschaft des Dampfers "Dresden"  

von allen Freunden der Dampfschiffahrt,

wünscht Ihnen, werte Leser,

eine besinnliche Weihnachtszeit

und allzeit
Gute Fahrt und Gut Strom für das Jahr 2017!






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